Neuigkeiten aus unserer Praxis und Interessantes aus der Welt der Zahnmedizin stellen wir Ihnen hier regelmäßig zusammen.


Seit Anfang des Jahres ist unsere neue Homepage mit noch mehr Informationen rund um das Thema Zähne online.
Viel Spass beim surfen und erkunden.

NEUIGKEITEN

Wir freuen uns, ein bekanntes Gesicht in der Praxis begrüßen zu dürfen, unsere Mitarbeiterin Nina Goldnik ist aus dem Mutterschaftsurlaub zurück und unterstützt das Team am Empfang.


JUNI 2015 – WARUM IST SPEICHEL WICHTIG?


Speichel hat eine größere Bedeutung für Mund und Zähne als oft angenommen. Die wichtigsten Funktionen und einige Tipps zu diesem Thema haben wir für Sie zusammengestellt:

REMINERALISIERUNG DER ZÄHNE
Durch Karies sowie säurehaltige Nahrungsmittel und Getränke werden Mineralien aus dem Zahnschmelz herausgelöst. Speichel enthält mineralische Bestandteile, die dem Zahnschmelz einen Teil der notwendigen Mineralien wieder zuführen und daher zur Reparatur des Schmelzes beitragen – Zahnmediziner sprechen dabei von „Remineralisierung“.

SELBSTREINIGUNGSWIRKUNG
Speichel trägt zur Selbstreinigung des Mundes und damit zur Vorsorge gegen Karies und Parodontitis bei. Warum? Speichel hilft, Zucker und Speisereste, die den Mundbakterien als Nahrung dienen, aus dem Mund zu entfernen. Gleichzeitig verdünnt der Speichel Säure, die von Kariesbakterien produziert wird oder durch saure Lebensmittel in unseren Mund gelangt.

WELCHE FOLGEN HAT EINE GERINGE SPEICHELPRODUKTION?
Ist zu wenig Speichel vorhanden, führt das nicht nur zu einem unangenehm trockenen Gefühl. Es können mehr bakterielle Beläge und damit verstärkt Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis entstehen. Bei älteren Menschen tritt Mundtrockenheit häufiger auf, da die Speichelproduktion im Laufe des Lebens abnimmt. Mundgeruch, ein schlechterer Halt von Prothesen und Schluckbeschwerden sind weitere häufige Begleiterscheinungen. Zu einem Mangel an Speichel können ebenso Medikamente, Rauchen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes beitragen.

TIPPS GEGEN MUNDTROCKENHEIT:
+ Flüssigkeitszufuhr: Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter Wasser oder zuckerfreie Getränke wie ungesüßten Tee. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie Medikamente wie Antibiotika und bestimmte Herz-Kreislauf-Medikamente einnehmen. Fragen Sie Ihren Hausarzt oder Apotheker konkret danach, ob Sie Medikamente verschrieben bekommen haben, die eine mundaustrocknende Wirkung haben (können).

+ Nahrungsmittel: Ballaststoffreiche Nahrung wie Vollkornbrot und Rohkost wie Äpfel und Gemüse müssen ordentlich gekaut werden. Dies erhöht die Speichelproduktion und die Durchblutung des Zahnfleisches.

+ Kaugummikauen: Kaugummikauen fördert die Speichelproduktion und ist damit der Zahnpflege dienlich. Dazu muss der Kaugummi selbstverständlich zuckerfrei sein. Das Kauen sollte jedoch nicht als Ersatz für die eigentliche Mundhygiene angesehen werden oder dauerhaft über den ganzen Tag hinweg erfolgen. Die Kiefergelenke könnten sonst überlastet werden..
Leiden Sie unter Mundtrockenheit? Wir geben Ihnen gern individuelle Tipps. Sprechen Sie uns darauf an.

JUNI 2015 – KNOCHENAUFBAU MACHT IMPLANTATE MÖGLICH


Für den festen Halt der künstlichen Zahnwurzeln im Knochen ist es wichtig, dass dieser über eine ausreichende Höhe und Breite verfügt. Eine Voraussetzung für die Versorgung mit implantatgetragenem Zahnersatz ist daher ein ausreichendes Kieferknochenangebot.

Dies ist nicht bei allen Patienten gegeben, zum Beispiel weil der Kieferknochen von vornherein nicht stark genug ausgeprägt ist oder sich im Lauf der Zeit zurückgebildet hat. Letzteres ist oft die Folge einer seit langem vorhandenen Zahnlücke: Wenn Zähne fehlen, wird ein Teil des darunter befindlichen Knochens wegen der fehlenden Belastung nach und nach abgebaut. Dieser Effekt tritt auch unter herkömmlichen Prothesen oder teilweise sogar unterhalb von Brückengliedern auf. Weiterhin kann der Knochen als Folge einer Entzündung geschrumpft sein.

Früher mussten Patienten mit zu flachem oder zu schmalem Kieferknochen auf Implantate verzichten. Heute stehen moderne Knochenaufbauverfahren zur Verfügung, mit denen in aller Regel die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden können.

KNOCHENAUFBAU ERFORDERLICH ODER NICHT?
Bei vielen Patienten ist genügend Knochen für den Halt von Implantaten vorhanden und ein Knochenaufbau daher nicht nötig. Ob der vorhandene Knochen ausreicht, wird bei jedem Patienten individuell im Rahmen der ausführlichen Voruntersuchung geklärt.

DIE KNOCHENAUFBAUBEHANDLUNG
Generell wird für den Knochenaufbau an der gewünschten Stelle körpereigenes Knochenmaterial oder gut verträgliches Ersatzmaterial eingefügt. Dazu stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Die Auswahl des Verfahrens richtet sich danach, wie viel Knochen fehlt, an welcher Stelle ein Implantat gesetzt und ob der Knochen erhöht oder verbreitert werden soll. Die Implantation der künstlichen Zahnwurzeln wird nach Einheilung des eingebrachten Knochens durchgeführt. In einigen Fällen ist das gleichzeitige Setzen der Implantate mit dem Knochenaufbau möglich. Sie haben Fragen zu Implantaten oder zum Knochenaufbau? Wir informieren Sie gern.


JUNI 2015 – AB WANN KÖNNEN KINDER SELBST ZÄHNE PUTZEN?


Ab einem Alter von drei bis vier Jahren können Kinder damit beginnen, ihre Zähne selbst zu putzen. Dies sollte vor allem deshalb gefördert werden, weil sie so die richtigen Bewegungen einüben und lernen, Verantwortung für die eigene Zahngesundheit zu übernehmen.

Allerdings sind Sie als Eltern weiterhin gefragt, wenn es um die richtige Zahnpflege Ihres Kindes geht. Denn Kinder verfügen meist erst im Lauf der Grundschulzeit über die motorischen Fertigkeiten, um die nötigen feinen, koordinierten Putzbewegungen auszuüben (als grobe Faustregel gilt: Wenn Kinder die Schreibschrift flüssig und sauber schreiben können). Aber auch dann klappt es oft noch nicht ideal. Putzen Sie also am besten weiterhin nach und achten Sie darauf, dass Ihr Kind eine geeignete Putztechnik anwendet.

„KAI“ – DAS ZAHNPUTZSCHEMA FÜR KINDER
Das sogenannte KAI-Putzschema gilt nach wie vor als gut geeignet für Klein-, Vorschul- und Grundschulkinder. Die Buchstaben K, A und I stehen dabei für „Kauflächen, Außenflächen und Innenflächen“ und weisen auf die Reihenfolge beim Putzen hin. Dabei geht es aber vor allem darum, dass sich Kinder ein System einprägen und keinen Bereich ihrer Zähne vergessen – der Name KAI ist einfach zu merken.



VORTRÄGE

Der nächste Vortrag zum Thema „Feste Zähne an einem Tag“ findet am 25.06.2015 statt.

Thema der Veranstaltung:
Sensationelles Implantatkonzept für mehr Sicherheit, Ausstrahlung und Wohlbefinden.

Beginn der Veranstaltung ist jeweils um 19.00 Uhr.

Wir bitten um telefonische Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Tel: 0 61 57 - 157 157
Oder melden Sie sich per Mail hier an


slide 1


JOBS

Zurzeit können wir Ihnen leider keine offenen Stellen anbieten.




Vereinbaren Sie noch heute Ihr unverbindliches Beratungsgespräch!

Termin vereinbaren